Über Design, Mode und Handwerk – Ein Besuch auf dem Stijlmarkt

An einem stürmischen und verregneten Samstag verschlug es uns auf die Münchner Praterinsel, um auf dem Stijlmarkt durch allerlei Neuheiten der Bereiche Design, Mode und Wohnen zu stöbern. Auf diesem jährlich in verschiedenen Städten stattfindenden Markt ist eine Vielzahl an jungen und individuellen Marken zu finden, die sich mit ihren oft handgefertigten Stücken einen Namen machen. Viele der ausgestellten Schmuck- und Modestücke erinnern in ihren abstrakten und schlichten Formen an die namens-gebende niederländische Künstlergruppe De Stijl, die sich zu einer geometrisch-abstrakten Kunstform bekannte.

Von Mode über Schmuck bis hin zu Köstlichkeiten

Das Angebot auf dem Stijlmarkt ist breit gefächert: zum einen tummeln sich hier viele Mode-Labels von jungen Designerinnen und Designern, die teils sehr mit dem aktuellen Trend gehen, teils auch sehr außergewöhnlich und individuell sind. Daneben werden zahlreiche Schmuckstücke und Accessoires angeboten, selbst gefertigte Ketten und Ohrringe oder handgemachte Taschen reihen sich aneinander. Dabei treffen edle, hochwertige Stücke auf Modeschmuck, der auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich ist. Auch zum Thema Wohnen sind einige Stände vorhanden, es finden sich liebevoll gestaltete Papeterie, raffiniert gefertigte Vasen aus ausrangierten Haushaltsgegenständen oder kreative Ideen wie ein Bierkastendeckel oder eine transportable Tischtennisplatte. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, neben Pizza und indischem Essen kann man sich durch kreative Brotaufstriche wie Cannabis-Pesto probieren oder Bratapfel-Schnaps schlürfen. Mindestens genauso interessant wie das Stöbern durch die Marktstände ist es aber, sich mit den Ausstellern über die Entstehung und Hintergründe ihrer Labels zu unterhalten.

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Ich befuerchte, ich bin wach

Eine Marke mit wirklich interessantem Hintergrund, ist bruederbach, die unter anderem Hoodies, Babykleidung, Beutel und Tassen mit dem Slogan „Ich befuerchte, ich bin wach“ verkaufen. Entstanden ist die Marke der Brüder Hendrik und Sebastian Bach durch die Organisation von Elektro-Parties, bei denen Sebastian als DJ auflegte und von Hendrik als Visual Artist begleitet wurde. Die daraus entstandene Party-Reihe bekam den Namen „Ich befuerchte, ich bin wach“, der schnell die ersten heiß begehrten Jutebeutel zierte. Die Nachfrage war groß und so kamen schnell neue Teile wie Tanktops oder Taschen zur Kollektion dazu. Seit der Geburt von Hendriks Sohn entwerfen die Brüder zusätzlich süße Baby- und Kinderkleidung. Dass auch von außen zu beobachten ist, wie private Erlebnisse die Designs der Brüder beeinflussen, macht das Label besonders spannend.

Von Tassen über Babykleidung ist alles dabei

Der Ausflug zum Stijlmarkt hat uns auf jeden Fall großen Spaß gemacht. Wer die Möglichkeit hat, dem Stijlmarkt einen Besuch abzustatten, sollte sie auf jeden Fall wahrnehmen und sich darauf gefasst machen, mit einem ordentlichen Loch im Geldbeutel und vielen schicken Schmuckstücken nach Hause zu kommen.

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